Kapitel 16 Moodle Aktivität “Test” für Prüfungszwecke

HRZ Moodle FAQ

Mit Moodle Test können Prozessvorteile, die Webdienste direkt im Prüfungswesen angewendet werden.

  • Aufgaben werden zentral geführt und Updates an Aufgaben werden unverzüglich an alle Reviewer ausgeliefert
  • Aufgabenvarianten werden durch Zufallfragen unterstützt
  • Aufgabentypen stehen in Ihrer Ausdrucksstärke keine Nachteile gegenüber der Aktivität “Aufgabe”. Die Aktivität Aufgabe ist im Prinzip nur eine Freitextaufgabe mit Dateiupload.
  • Die Prüfung ist unterteilt in Aufgaben und sind dadurch einzeln bewertbar.
  • Punktetabellen werden automatisch geführt.
  • Bewertungspersonal kann parallel an der Prüfung eines Studierenden an verschiedenen Aufgaben arbeiten.
  • Das Bewertungspersonal kann den verschiedenen Prüfungsaufgaben zugeteilt werden.
  • Das Bewertungspersonal kann für innerhalb einer Prüfungsaufgabe nach Anfangsbuchstaben des Nachnamensbereichs eingeteilt werden, damit parallel gearbeitet werden kann.
  • Das Bewertungspersonal kann sich in Moodle Foren direkt austauschen und Probleme festhalten. Auf Problemfälle direkt verlinken.
  • Das Bewertungspersonal kann von zuhause aus arbeiten.
  • Es können keine Prüfungen verloren gehen.
  • Es Prüfungen können jederzeit sortiert werden.
  • Einsichten können auf dem Online Weg erledigt werden.

16.1 Useranzahlen der Prüfung beziehungsweise für Testate mit Zeitfenster

Für Fernaufsichtsprüfungen mit Proctorio entzerren sich die Prüfungsstarts durch die Selbsttests. Bei allen “Open Book Prüfungen” und Zoom-Prüfungen sind die folgenden Ausführungen unbedingt zu beachten.

Schätzen Sie die maximale Useranzahlen ab.

Wenn die Kohorte zu groß sind, dann ist es nötig die Prüfungsteilnehmenden Zeit versetzt zu starten. Sie das Moodle der TU Darmstadt (https://moodle.tu-darmstadt.de/) verwenden, liegt die maximale Anzahl User bei 250 User, die gleichzeitig Starten sollen. Beim Prüfungsmoodle ist die maximale Anzahl User noch nicht getestet, aber Sie größer sein. Gehen Sie von 500 Usern aus.

Legen Sie Gruppen an die die Grenzen einhalten. Teilen Sie am besten durch Nachnamen in die Gruppen ein. Die Einstellungen werden im Moodle unter Voraussetzungen modelliert.

Offizielle Dokumentation Gruppeneinstellungen: Gruppeneinstellungen Moodle Docs

16.2 Einrichtung eines Tests

Diese Anleitungen sind relevant für jeglichen Einsatz der Aktivität Test und sind somit unabhängig vom Einsatzzweck des Tests! Alle Autoren sollten die Anleitungen durchsehen. Es wird hier vorallem auf subtilere Details eingegangen.

16.2.1 Test anlegen

  • Aktivieren Sie den Bearbeitungsmodus, indem Sie im Moodle-Kurs ganz oben rechts auf Bearbeiten einschalten gehen.

  • Navigieren Sie zum gewünschten Abschnitt und gehen Sie auf Aktivität oder Material anlegen. Dieses Bedienelement ist in jedem Abschnitt rechts unten zu finden. In jedem Kursabschnitt ist die Schaltfläche rechts unten zu finden
  • Wählen Sie hier die Option

16.2.2 Grundeinstellungen vornehmen

16.2.2.1 Weitere Einstellungen

  • Bevor Sie weitermachen, gehen Sie zum Bereich Weitere Einstellungen und stellen Sie unter Verfügbarkeit die Option Für Teilnehmer/innen verborgen ein, damit nicht versehentlich Prüfungsaufgaben im Vorfeld von den falschen Personen eingesehen werden können.

16.2.2.2 Zeit

  • Neben der Öffnungs- und Schließungszeit kann hier die Bearbeitungszeit begrenzt werden.
  • Außerdem können Sie einstellen, was passiert, Wenn die Zeit abgelaufen ist.

16.2.2.3 Bewertung

  • Hier können Sie die Bestehensgrenze und die Anzahl der erlaubten Versuche einstellen.
    • Für ePrüfungen empfehlen wir einen erlaubten Versuch.

16.2.2.4 Weitere Zugriffsbeschränkungen

  • Hier können Sie Beschränkungen, wie etwa ein Passwort, festlegen.

16.2.2.5 Voraussetzungen

  • Legen Sie Voraussetzungen fest, die Prüfungsteilenehmende für eine Teilnahme erfüllen müssen.
  • Insbesondere sind hier die Einstellungen zu treffen, dass nur Prüfungsteilnehmende die in den entsprechen Teilnahmegruppen die Prüfung antreten dürfen.
  • Ebenso werden hier die Einstellungen modelliert, dass die eine zeitliche Steuerung der Prüfungsteilnehmenden in Ihren Startzeitgruppen durchgesetzt werden. Es läuft auf Kombinationen aus Teilnahmelisten, Startzeitgruppen und einem Zeitpunkt zum Betreten der Prüfung hinaus sowie weiteren Voraussetzungen.

Weiterführende Informationen unter Aktivitätsabschlüsse und Voraussetzungen Informationen zu große Prüfungen zeitlich steuern: Gestaffelter Prüfungstart

16.2.3 Test-Einstellungen

  • Nachdem die Einstellungen bestätigt wurden, gelangen Sie auf die Hauptseite des Tests.
  • Über das untere Zahnrad gelangen Sie zur Test-Administration.
  • Hier können Sie über Einstellungen bearbeiten zurück zu den Grundeinstellungen gelangen.
  • Über Testinhalt bearbeiten können Sie Aufgaben hinzufügen.

16.2.4 Aufgaben hinzufügen

  • Über den Reiter Hinzufügen können Sie Fragen und Aufgaben anlegen.
  • Die Einstellung Beste Bewertung ist leider nicht sehr gut benannt worden. Diese Einstellung bewirkt folgendes: Hier wird festgelegt wie viele Punkte ein Test haben soll. Wenn die Summe der Bewertungen großer oder kleiner ist, dann werden die Punkte der Aufgaben auf die “Beste Bewewrtung” linear skaliert. Das ist anwendbar, wenn Sie eine krumme Summe von Punkten haben wie z. B. 73 Punkte für eine 90 Minuten Klausur, dann können Sie die Beste Bewertung auf 90 stellen, dadurch gibt es zwar Dezimalzahlen in den Punkten, aber das wird im Hintergrund automatisch verwaltet. Das hat den Vorteil, dass Sie schöne Punkte zu Noten Intervalle festlegen können. Wie je 4 Punkte weniger eine Notenstufe schlechter, was bei 73 Punkte schwieriger wäre.

Es wird empfohlen die Noten außerhalb Moodle zu berechnen anhand der Tabellenauszüge von Moodle.

16.2.5 Layout des Moodle Tests

Die Empfehlung an dieser Stelle lautet: Jede Aufgabe auf eine Seite.

Sie haben 3 Werkzeuge mit denen Sie das Layout des Test einstellen können:

  • Die Fragen können in der Position vertauscht werden durch Fragen mischen. Diese Option ist harmlos. Fragen mischen
  • Sie können mit Drag´n´Drop die Aufgaben ummordnen in der Reihenfolge und auf Seiten zusammenfassen. Vom Zusammenfassen von Aufgaben auf einer Seite sollten Sie nur dann Gebrauch machen, wenn Aufgaben eine gemeinsame Beschreibung haben und daruch zusammengehörig sind. Wenn Aufgaben thematisch gleich sind, dann ist ein Zusammenführen zu einer Seite dennoch zu unterlassen. Die Begründung folgt im Anschluss. Fragen mit Drag´n´Drop platzieren
  • Sie können Seiten wieder aufteilen zwischen den Aufgaben. Aufgaben auf Seite aufteilen Aufgaben aufgeteilt

Per Default werden Aufgaben immer auf einer eigenen Seite angelegt.

Begründung für einzelne Seiten: Je öfter die Prüfungsteilnehmenden einen Seitenwechsel hervorrufen, desto öfter werden Zwischenspeicherungen des Arbeitsstandes vorgenommen. Mit jedem Seitenaufruf oder Auslösen eines Links werden Aktualisierungen übertragen. Das bedeutet, wenn eine Zeitverlängerung für alle oder einzelne Prüfungsteilnehmende angeordnet wird, dann kommt diese erst bei den Prüfungsteilnehmenden an, sobald ein Link innerhlab des Tests ausgelöst wird. Bei Aufgabeausbesserungen während der Prüfung gilt das Gleiche. Kommunizieren Sie den Prüfungsteilnehmenden gegenüber, dass diese niemals Browsernavigationselemente nutzen sollen in Moodle und besonders nicht in der Prüfung. Nutzen Sie selbst niemals Browsernavigationselemente bei der Bearbeitung von Aufgaben oder sonstigen Administrationsaufgaben in Moodle. Beim Administrieren Ihrer Kurse sollten Sie darauf achten möglichs eine Aktivität nur in einem Browsertab geöffnet zu haben. Beim Verwenden mehrerer Browsertabs kann es zu Nebenwirkungen kommen, wenn die Einstellungen in Wechselwirkung stehen können.

Niemals Browsernavigationselemente verwenden: Browsernavigationselemente

16.2.6 Offizielle Dokumentation

Deutsch Englisch

16.3 Moodle Fragetypen des Moodle Tests

Prinzipiell können schriftliche Prüfungen auf Papier gänzlich umgesetzt werden. Im Gegenteil es kann darüber hinausgegangen werden. Zugegebenermaßen ist derjenige im Vorteil der sich bessere Hardware leisten und mehr Zeit auf das Trainieren von Abläufen trainieren kann, aber das gilt auch für Papierprüfungen (wer mehr Zeit sich mehr Zeit leisten kann bestimmte Objekte zu zeichnen ist im Vorteil, wer auf Anhieb bessere Formulierungen eingeübt hat für die vorraussichtlichen Aufgaben ist im Vorteil,… alles analog zur Papierwelt) Wir geben Ihnen an dieser Stelle wichtige Umsetzungsmöglichkeiten an die Hand am Beispiel Textaufgabe:

  • Textaufgaben mit Antwortvorlagen zum Ausfüllen und zusätzlichem freiem Schreiben
    • Tabellen, Zeichnungen, Diagramme ~ alles was mit Bildern oder formatiertem Text möglich ist kann in der Antwortvorlage (gilt natürlich auch für die Aufgabenstellungen) verwendet werden
    • In die Texte können von Prüfungsteilnehmenden Zeichnungen, Bilder, Video / Audio Einreichungen, Diagramme und Tabellen auch frei eingefügt werden
  • Andere Erweiterungen der Textaufgabe
    • Uploads von Dateien je nach Filter für Dateitypen ~ Drittprogramme zur Textsetzung, Entwicklungsumgebungen ~ jegliche praktischen Anwendung am Computer
    • Einbinden von Webservices die didaktisch sinnvoll sind und dem Datenschutz genügen
  • Im Prinzip können alle diese Features kombiniert werden ~ Das waren nur die Optionen für Freitextaufgaben
  • Fortsetzende Anleitung für Textaufgaben

Weitere Aufgabentypen:

  • MC / SC
  • Drag ´n ´Drop aller Art
  • Aufgaben mit Zufallszahlen zur Randomierung
    • Berechnete Frage
    • Berechnete MC Frage
    • STACK
  • Konfigurierbare Aufgaben mit Teilantworten
    • Lückentext
    • STACK
  • viele weitere Aufgabentypen

Für eine schnelle Basisumsetzung einer zum Druck vorgesehenen Prüfung schauen Sie bitte in folgende Anleitung:

16.3.1 Offizielle Dokumentation

Deutsch Englisch

16.3.2 Freitext

Der wahrscheinlich wichtigste Aufgabentyp für Moodle-Test. Setzen Sie sich unbedingt mit dem Freitextaufgabentyp ausseinander. Insbesondere bei “Open Book Prüfungen” sollten Sie Einstellungen verwenden, die möglichst viele Beantwortungswege für Aufgaben zulassen.

16.3.2.1 Anwendungsmöglichkeiten

Wichtige Features für die Aufgabenformulierung:

  • Alle Features des moodle Editor können vollständig verwendet werden; außer Panopto
  • Es können Antwortvorlagen angewendet werden, die Prüfungsteilnehmende fertig ausfüllen
  • Verwendung der Uploadfunktion – es können beliebige Programme zum Einsatz kommen, die Dateien produzieren
  • Die Angabe der Zeilen gibt nur die Größe des Eingabefesnters wieder. Es können beliebig viele Zeilen geschrieben werden.

Formulierung der Einreichungen und Antwortvorlagen:

  • Alle Features des moodle HTML-Editor sind bis auf folgende Ausnahmen immer verwendbar:
    • Direkte Audioaufnahme durch Prüfungsteilnehmende: Mikrofon Nicht anwendbar bei Fernaufsicht via Zoom! Proctorio-Fernaufsicht möglich, jedoch sind Audioevents kaum noch gut verwendbar.
    • Direkte Videoaufnahme durch Prüfungsteilnehmende: Kamera Beim Einsatz von Fernaufsichtsprüfungen wird eine zweite Kamera benötigt.
    • Panopto: Panopto Panopto ist für das Prüfungsssystem nicht vorgesehen.
  • Die Uploadfunktion und Texteingabe können beliebig kombiniert werden
  • HTML-Modus -Aufgabenerstellung
    • Formatierter Texte
    • Einbinden von Webseiten, Bildern, Dateien/Dokumente, Videos, Audios, Tabellen, Zeichnungen, mathematische Ausdrücke in den Formatierten Text
  • Für die Antwortvorlagen können Tabellen sehr interessant werden
  • Prüfungsteilnehmende haben im Prinzip alle Möglichkeiten zum Antworten wie auf dem Papier. Mit Sketch steht ein leistungsfähiges Malprogramm zur Verfügung mit Zeichnungen, mathematische Ausdrücke usw. in den Text eingefügt werden können

Antwortoptionen:

  • HTML Editoren für formatierte Texte
  • Unformatierte Texte mit fester Laufweite z.B. für Quellcode (mit Einschränkungen – keine Tabs)
options

options

Uploadfunktion der Freitextaufgabe: - Anzahl der Upload ist einstellbar - Akzeptierte Datei-Typen können eingestellt werden - Damit im Prinzip alles erledigt werden, was nicht mit dem HTML Editor möglich ist

Warnung:

Wenn unformatierte Texte verwendet werden, dann ist ein Editor im Einsatz der keine automatische Zwischenspeicherung durchführt. Es wird nur beim Wechseln der Aufgabe oder Abschicken der Einreichung gespeichert. Dies ist für größere Aufgaben, wie Programmieraufgaben, die längere Zeit beanspruchen zu bedenken. Unter normalen Umständen sollte dies kein Problem sein.

Entwarnung:

Wenn der HTML Editor zum Einsatz kommt, dann werden Zwischenergebnisse mindestens einmal pro Minute eine Zwischenspeicherung vorgenommen. Das heißt auch nach einem Verbindungsabbriss kann entsprechend die Aufgabe fortgesetzt werden. Dies wichtig bei essayartigen Aufgaben.

Empfehlung: Wann immer keine trifftigen Gründe gegen Einschränkungen sprechen, dann sollten immer Upload erwünschter Datei-Formate möglich sein. Lassen Sie insbesondere bei “Open Book Prüfungen” auch übliche Bildformate zu, damit Handschriftliche Einreichungen möglich sind. Bei Fernaufsichtsprüfungen sollten wenigstens Datei-Uploads von vertretbaren Programmen bzw. deren Dateiformate zugelassen werden. Bei Fernaufsichtprüfungen kann unter Umständen die einzige Möglichkeit zur Fotografie von Proctorio oder Zoom belegt sein. Lassen Sie wann immer möglich die Möglichkeit offen Bilder in die Texte einzufügen.

16.3.2.2 Absicherungsmöglichkeiten durch Aufgabendesign

Bei Wissensfragen (Taxonomie 1) oder Reproduktive Aufgaben (Taxonomie 2) ist Absicherung nur durch das Bilden von Aufgabenpools/Aufgabenkategorie möglich. Höhere Aufgaben mit Szenarien und einer konkreten Aufgabenstellung – leichte Änderung an Szenarien sorgen für andere Lösungen → Aufgabenpool/A.Kategorie Bei Szenario-Aufgaben kann auch die Aufgabenstellung variiert werden, um schnell viele Aufgaben für Pools zu erzeugen Höhere Aufgaben Taxonomie Stufe 4: Aufgabenstellung so gestalten, dass neben Text auf Zeichnungen, Skizzen oder mathematische Eingaben gefordert sind.

  • Solche Einreichungen lassen sich beim Einsatz von Lockdown-Software nur per Fotografie schnell weiterverbreiten
  • Beim Einsatz von Proktorierungssoftware, fällt das Benutzen eines Smartphones zum fotografieren auf.
  • Wird Proktorierungssoftware eingesetzt, dann müssen Smartphones außerhalb des Kamerablickrichtung oder auf der Toilette benutzt werden; schlechte Bedingungen für das Abtippen und Fotografieren

16.3.2.3 Wichtige Einstellungen: Antwortoptionen

Antwortformat: legt die grundsätzliche Eingabe Form fest

  • HTML-Editor: keine Bilder oder Dateien in den Text einfügen durch Prüfungsteilnehmende
  • HTML-Editor mit Dateiauswahl: Unbedingt wählen, wenn Zeichnungen durch “Sketch” angefertigt werden können sollen
  • Unformatierter Text: eher uninteressant
  • Unformatierter Text, Schriftart mit fester Laufweite: gut für Quellcodes
  • Kein Textfeld: für reine Upload-Aufgaben sehr geeignet Format

16.3.2.4 Wichtige Einstellungen: Texteingabe erforderlich; Anhänge erlauben

Wenn Sketch verwendet werden soll, dann sind keine Anhänge erforderlich. Jedoch kann es nützlich sein den Prüfungsteilnehmenden auch andere Möglichkeiten zu geben Bilder zu bearbeiten und hochzuladen.

Texteingabe erforderlich: Einstellung „muss“ is einzustellen, wenn hochzuladene Dateien kommentiert werden sollen. Sonst egal. Texteingabe erforderlich

Anhänge erlauben: Anhänge sind notwendig, wenn Lösungen in Dateien hochgeladen werden sollen Anhänge erlauben

Anhänge erforderlich: normalerweise genügt optional – außer es ist explizit eine Drittsoftware einzusetzen zur Lösung Anhänge erforderlich

16.3.2.5 Antwortvorlage: Bsp. Tabelle vorgeben zum ausfüllen

template

template

16.3.2.6 Anmerkungen zu Sketch in Antwortvorlagen

Je nach Moodle Version können Abweichungen im Verhalten der Antwortvorlagen vorliegen. Das heißt in der Antwortvorlage ist Sketch nicht an allen Moodle Versionen verfügbar oder verhält sich korrekt. Das Problem betrifft das Autorenwerkzeug der Freitextaufgabe. In die Antwortvorlage können jedoch immer per Copy´n´Paste beliebige Bilder eingefügt werden, die von den Prüfungsteilnehmende mit Sketch bearbeitet werden können. Der Einsatz von Sketch für Prüfungsteilnehmende funktioniert.

Weiterführende Infos

16.3.3 Drag & Drop - Markierungen

Um eine “Drag-und-drop-Markierungen” Frage anzulegen, wählen Sie den entsprechenden Aufgabentyp im Fragekatalog:

Fragenkatalog

Fragenkatalog

Geben Sie nun einen Titel und eine Fragestellung für die Frage ein.

Titel und Aufgabentext

Titel und Aufgabentext

Laden Sie im Folgeschritt das Hintergrundbild hoch. Auf diesem müssen später die Drag-and-Drop-Elemente dieser Aufgabe platziert werden.

  • Der Upload findet unter der Überschrift Vorschau statt
Hintergrund definieren

Hintergrund definieren

Zum Anlegen der Drag-and-Drop Elemente, geben Sie im Bereich “Markierungen” nun den Namen für Drag and Drop Elemente ein. Wie oft die einzelnen Drag and Drop Elemente verwendet werden können, kann unter “Anzahl” ausgewählt werden.

Elemente generieren

Elemente generieren

Nun können die Dropzonen, also die Zielbereiche der Elemente definiert werden. Dabei muss für jede Zielfläche eine Dropzone verwendet werden. Wählen Sie die Umrissform und das erwartete Drag-and-Drop Element aus, was in die Dropzone eingefügt werden soll. Ignorieren Sie die Koordinaten. Die Platzierung erfolgt im folgenden Schritt.

Zonendefinition

Zonendefinition

Kehren Sie jetzt zum Punkt “Vorschau” (wo das Hintergrundbild hochgeladen wurde) zurück. Oben links in der Ecke sind die definierten Dropzonen erschienen. Diese können Sie nun mithilfe des roten Kreises die Zone verschieben und mithilfe des blauen Quadrates die Größe der Zone ändern.

Zielflächen plazierung

Zielflächen plazierung

Schieben Sie die Dropzonen an die erwarteten Positionen auf dem Hintergrundbild und passen Sie die Größe an.

Das Endresultat könnte folgendermaßen aussehen:

Resultat

Resultat

Weitere Informationen finden sie in der offiziellen Moodle Dokumentation.

16.3.4 Drag & Drop - Auf Text

Um eine “Drag-und-drop auf Text” Frage anzulegen, wählen Sie den entsprechenden Aufgabentyp im Fragekatalog:

Fragenkatalog

Fragenkatalog

Geben Sie einen Titel und einen Text für die Frage ein. In diesem Aufgabentyp ist der Fragetext gleichzeitig der Lückentext. Lücken, in welche ein Drag and Drop Element eingesetzt werden sollen, müssen mit [[]] gekennzeichnet werden. Der Text im folgenden Beispiel hat 3 Lücken:

Titel und Lückentext

Titel und Lückentext

Unter dem Menüpunkt “Auswahl” können Sie nun die Drag-and-Drop Elemente definieren.
Für die im Aufgabentext erstellten Lücken müssen hier die erwarteten Lösungen eingetragen werden.
Wenn man einen Hinweis geben will, welche Lücken zusammengehören, ist eine Einteilung in Gruppen zu empfehlen.

Auswahlelemente definieren

Auswahlelemente definieren

Eine Gruppierung könnte wie folgt aussehen:

Gruppierung von Elementen

Gruppierung von Elementen

Die ersten drei Lücken sind in Gruppe A und die anderen drei sind in Gruppe B. Antwort Drag-and-Drop Elemente können nur auf Ziele der entsprechenden Gruppe gezogen werden.

Beispiel

Beispiel

16.3.5 Drag & Drop - Auf Bild

Um eine “Drag-und-drop auf Bild” Frage anzulegen, wählen Sie den entsprechenden Aufgabentyp im Fragekatalog:

Fragenkatalog

Fragenkatalog

Unter “Allgemeines” müssen Sie wie folgt, den Fragetitel und den Text angeben.

Titel und Fragestellung

Titel und Fragestellung

Im Menüpunkt Vorschau muss nun ein Hintergrundbild hochgeladen werden. Die Drag-and-Drop Elemente werden später darauf platziert.
ACHTUNG: Bilder welche breiter sind als das Browserfenster, können nicht richtig dargestellt werden.

hintergrundbild

hintergrundbild

Im Menüpunkt “verschiebbare Elemente” müssen nun alle Elemente erstellt werden, welche auf die Zielfläsche geschoben werden sollen. Dazu muss pro Element eine (Bild-)Datei hochgeladen werden.
Wenn man einen Hinweis geben will, welche Lücken zusammengehören, ist eine Einteilung in Gruppen zu empfehlen.

Elemente

Elemente

Im Bereich “Dropzonen” muss für jedes Drag-and-Drop Element, welches ein Zielfeld haben soll, eine Dropzone angelegt werden. Da wir die Position der Dropzonen später definieren, tragen Sie wie im folgenden Beispiel für “Links” 0 und “Oben” 0 ein und wählen das entsprechende Dateien bei “Verschiebbares Element” aus.

Zielflächen definieren

Zielflächen definieren

Zum Anpassen der Zielflächen können sie zum Menüpunkt Vorschau zurückkehren. Alle Zielflächen sind nun in der linken oberen Ecke positioniert und können wie im Beispiel verschoben werden. Schieben Sie die Zielflächen per Drag-and-Drop auf die gewünschte Position im Hintergrundbild.

Zielflächen positionieren Zielflächen positionieren fertig

Das Endresultat könnte dann wie folgt aussehen:

Endresultat

Endresultat

Hinweise zur Erstellung:

  • Die Abstände zwischen den Ladingzones müssen ausreichend groß dimensioniert sein.
  • Die Landingzones dürfen sich nicht überlappen, weil die eingtragenen Texte sonst Landingzones weiter rechts überdecken.
  • Die Texte sollen in die Landingzones passen. Nur dann sind die Aufgaben sicher lösbar.
  • Alternative Lösung: Erstellen Sie die Texte in einer geeigneten Textverarbeitung und erzeugen Sie mit geeigneten Werkzeugen wie dem Snipping Tool oder Ähnlichem Bilder aus dem Text. Sie können hierbei den Text in mehreren Zeilen formatieren, so dass weniger Breite verbraucht wird.

16.3.7 Multiple-Choice-Aufgaben in Moodle

Zuerst wird die Kategorie ausgewählt, in welcher die Aufgabenstellung zur Verfügung gestellt werden soll.

Für Fragetitel, den Titel oder das Thema der Aufgabe angeben. Das Feld Fragetext soll die eigentliche Frage enthalten.

Hier müssen die Maximal erreichbaren Punkte eingetragen werden. Es empfiehlt sich dieses als letztes einzutragen.

Hier kommt eine allgemeine Hilfestellung hin, kann leer gelassen werden.

Die ID-Nummer dient zur alternativen Identifikation der Aufgaben und kann leer gelassen werden. Im Nachfolgenden wird die Menge an erlaubten Antworten festgelegt, ob die Antwortpunkte gemischt werden sollen und wie Antwortpunkte nummeriert werden sollen. Wenn die Standard-Anweisungen angezeigt werden sollen, wird ein Hinweis gegeben, ob eine oder mehrere Antworten anzugeben sind. Dies kann aber auch in der Aufgabenstellung erwähnt werden.

Im Kapitel Antworten können die verschiedenen Antwortmöglichkeiten angeben. Das erste Feld ist die Beschriftung des Punktes. Bei der Bewertung ist eine Prozentzahl anzugeben. Es empfiehlt sich diese als letztes einzustellen, da alle richtigen Punkte in Summe 100% ergeben müssen. Im Feedback kann wieder ein Tipp für den Punkt angegeben werden. Dies kann eine nähere Beschreibung sein.

Im Kapitel Kombiniertes Feedback, wird die Bewertung grob angegeben. Genauer gesagt, welcher Text bei richtiger, teilweise richtiger und falscher Antwort angezeigt wird.

Im Kapitel Mehrfachversuche kann eingestellt werden, ob und wie viele Versuche ein Prüfling haben kann. Für jeden Versuch kann eine Prozentzahl angegeben werden, welche nach dem Versuch abgezogen wird. Das Hinweisfeld wird in dem Fall angezeigt.

16.3.7.1 Multiple Choice nach APB 01.10.2020

§ 22a (2) Prüfungsleistungen im Antwort-Wahl-Verfahren

  • Sie müssen die Anzahl der zu setzenden Markierungen angeben.
  • Sie dürfen keine Punkte abziehen für falsche Markierungen, weil vorhandenes Wissen da ist und nicht wegdiskutiert werden kann.
  • Die Aufgabe wird mit 0 Punkten bewertet, wenn eine falsche Markierung vorliegt.
  • Werden zuviele Markierungen gesetzt führt dies zu 0 Punkten.
  • Werden zu wenige Markierungen gesetzt, die aber alle zutreffend sind, dann ist dieser Zustand nicht festgelegt in der APB.
    • In diesem Fall können Sie 0 Punkte vergeben, das ist nach derzeitiger APB (noch) erlaubt. Wenn Sie das wollen, dann müssen Sie Variante 4 verwenden oder Sie müssen manuell nachbewerten und alle Einreichungen, die nicht volle Punkte einbringen auf 0 setzen.
    • Sie können in diesem Fall auch Teilpunkte vergeben, weil nichts falsches markiert wurde. Derzeit ist kein Moodle Fragetyp vorhanden, der keine manuelle Nachbewertung erfordert.

Das Problem der zu wenigen Kreuze, die aber alle zutreffend sind ist lösbar. Die Best Practices werden im Schluss vorgestellt.

16.3.7.2 Best Practices um §22a (2) umzusetzen für MC-Aufgaben

Naives Vorgehen Führt dazu, dass die MC-Aufgaben manuell bewertet werden müssen. Es wird eine prototypische MC-Aufgabe vorgestellt, die nach den Best Practices Varianten umgeformt wird. Die Best Practices sind sortiert nach Empfehlungsstärke.

Sie dürfen die Antwortoptionen mischen. Die naiiv erstellte Multiple Choice Aufgabe: Naiive MC-Aufgabe

Die Modellierung der Antwort-Optionen: Antworteinstellungen der naiiven MC-Aufgabe Es wurden keine negativen Bewertungen vergeben wie vorgeschrieben. Die automatische Bewertung liefert immer volle Punkte, wenn alle Optionen Markiert werden!

Bei diesem Vorgehen werden Sie manuell Nachbewerten müssen, egal ob Sie Teilpunkte vergeben bei zu wenigen zutreffenden Markierungen oder keine Punkte vergeben. Eine abweichende Punnktzahl von 0 oder volle Punktzahl bedeutet Bewertung anpassen auf 0 Punkte.

Variante 1: In Single Choice mit Teilpunkte konvertieren Nutzen Sie den Aufgabentyp: Multiple Choice als Single Choice Dieser Aufgabentyp ist Standard in Moodle und ist auf dem Prüfungssystemen und moodle.tu-darmstadt.de verfügbar.

Der Trick ist es wird keine Multiple Choice Frage gestellt also brauchen Sie auch keine Anzahl der zutreffenden Antworten geben. Damit erübrigt sich auch das Problem der zu wenigen Markierungen.

Die Einstellungen für Single-Choice im Multiple Choice Fragetyp: Single Choice Einstellungen

Es werden in diesem Beispiel Teilpunkte vergeben, wenn valide Fakten in einer Kombination enthalten sind. Die konvertierte naiive Aufgabe sieht wie folgt aus: konvertierte MC als SC mit Teilpunkte

Die Antwortoptionen sind wie folgt eingestellt worden: konvertierte MC als SC mit Teilpunkte in den Antwortoptionen Hier ist eine Kombination komplett richtig. Einige komplett falsche Kombinationen sind dabei, diese liefern keine Punkte, wenn diese markiert werden. Dann ist eine Kombination zu 2/3 richtig, weil eben zwei der drei zutreffenden Optionen enthalten sind und eine falsche. Alternativ könnte solch eine Kombination auch nur aus 2 der 3 korrekten Optionen bestehen ohne falsche Optionen. Dann sind noch 2 Kombinationen enthalten in denen jeweils nur eine zutreffende Option enthalten ist. Alternativ könnte auch hier nur eine zutreffende Option ohne weitere falsche Antworten.

Variante 2: In K-Prim konvertieren Nutzen Sie die Aufgabentypen: Beschreibung + Wahr / Falsch Fragetyp ODER Lückentext ODER ein Fragetyp für K-Prim wird nachinstalliert. Die benötigten Aufgabentypen ist Standard in Moodle und ist auf dem Prüfungssystemen und moodle.tu-darmstadt.de verfügbar.

Der Trick ist es wird keine Multiple Choice Frage gestellt also brauchen Sie auch keine Anzahl der zutreffenden Antworten geben. Damit erübrigt sich auch das Problem der zu wenigen Markierungen. Für jede Zeile ist eine Markierung vorgesehen, die jeweils einzeln gefragt wird.

Vorgehen:

  1. Fragetyp: Beschreibung anlegen mit der Aufgabenstellung
  2. Wahr / Falsch Fragetyp Aufgaben hinzufügen für jede Antwortoption
  3. Alle Aufgaben auf einer Seite anordnen

Es können Zufallsfragen angewendet werden. Hierzu können ein oder mehrere Aufgabenpools bzw. Kategorie von Wahr / Falsch Aufgaben angelegt werden.

Die Dokumentation wird erweitert, wenn entsprechender Fragetyp eingepflegt wurde, der die 3 Schritte zusammenfasst.

Weiterführende Informationen zur Umsetzung von K-Prim

TODO Screenshots Eigenbau K-Prim

Variante 3: In einen anderen Fragetyp konvertieren wie die Drag´n´Drop Varianten oder Lückentext oder Zuordnung Die genannten Fragetypen sind Standard und sind auf beiden System verfügbar. Die Konvertierung ist nicht immer möglich, aber kann sich lohnen aus prüfungsdidaktischer Sicht. Bei Drag´n´Drop und Zurodnungsaufgaben können Seitenbedinungen wie korrekte Sortierung der Optionen einfließen. Bei Lückentexte können Kurzantworten mit Begründungen interessant werden.

Variante 4: In Single Choice ohne Teilpunkte konvertieren Nutzen Sie den Aufgabentyp: Multiple Choice als Single Choice Dieser Aufgabentyp ist Standard in Moodle und ist auf dem Prüfungssystemen und moodle.tu-darmstadt.de verfügbar.

Der Trick ist es wird keine Multiple Choice Frage gestellt also brauchen Sie auch keine Anzahl der zutreffenden Antworten geben. Damit erübrigt sich auch das Problem der zu wenigen Markierungen. Die Einstellungen für Single-Choice im Multiple Choice Fragetyp: Single Choice Einstellungen

Es werden keine Punkte oder volle Punkte vergeben in diesem Beispiel. Die konvertierte naiive Aufgabe sieht wie folgt aus: konvertierte MC als SC ohne Teilpunkte

Die Antwortoptionen sind wie folgt eingestellt worden: konvertierte MC als SC ohne Teilpunkte Antwortoptionen In diesem Fall liefert nur eine Antwort die vollen Punkte. Bei Szenarioaufgaben oder Ähnlichem können auch mehrere Antwortoptionen mit 100% enthalten sein von denen, dann nur eine ausgewählt werden kann und braucht.

Variante 5: Aufgabentyp zu Alles oder Nichts MC wechseln Nutzen Sie den Aufgabentyp: Alles-oder-nichts Multiple Choice Dieser Aufgabentyp ist nur auf dem Prüfungsmoodle verfügbar. Hier kann eingestellt werden, was wie anzukreuzen ist. Wenn eine falsche Antwortoption gewählt wurde gibt es keine Punkte. Jedoch müssen Sie hierzu die Anzahl der zutreffenden Antwortoptionen im Aufgabentext angeben.

Sie haben an dieser Stelle durchaus Gestaltungsmöglichkeiten.

16.3.7.3 Offizielle Dokumentation

Deutsch Englisch APB Technische Universität Darmstadt

16.3.8 Anleitung zum Erstellen einer Lückentext Aufgabe

16.3.8.1 Die Lückentext Aufgabe kann vielfaltig eingesetzt werden.

In den Lücken können verschiedene Abfragetypen eingesetzt werden, z.B.

  • Kurzantworten
  • Multiple-Choice (in verschiedenen Varianten)
  • Numerische Antworten

16.3.8.2 Lückentext Aufgabe erstellen

Nachdem ausgewählt wurde, eine neue Frage anzulegen, wählen Sie den Punkt “Lückentext(Cloze)” aus und drücken Sie auf “Hinzufügen”

16.3.8.3 Lücken erstellen

um eine Lücke zu erstellen fügen sie {} an der gewünschten Stelle im Text ein. eine eingefügte Lücke besteht aus folgendem Aufbau:

{Gewichtung:Aufgabentyp:Antwort#Feedback}

  • Gewicht: Gewicht der Frage zur Bewertung
  • Aufgabentyp: Verschiedene Aufgabentypen sind hier unter Format zu finden.
  • Antwort
    • ~ trennt Antwortoptionen
    • = markiert eine richtige Antwort
    • %Prozent% gibt die Richtigkeit der Antwort an (%50% gibt 50 Prozent der gewichtungs Punkte)
    • mit : hinter der Zahl, kann bei numerischen Antworten kann eine Toleranz angegeben werden (1. Beispiel)
    • Zu einer Antwort kann jeweils ein Feedback gegeben werden.
  • Feedback
    • Feedback wird mit einem # von der Frage getrennt.

16.3.8.4 Beispiel

    1. Beispiel
Wie viel Studierende hatte der Fachbereich Informatik im WS 2018/19 der TU Darmstadt? {1:NUMERICAL:=3681:2#exakt Richtig~%50%3681:10#richtig wäre 3681}
Kurzes Beispiel Lückentext

Kurzes Beispiel Lückentext

    1. Beispiel
Wie wird TU Darmstadt abgekürzt? {1:SHORTANSWER:=TUDa#exakt Richtig~%50%TUD#richtig wäre TUDa}

Der Fachbereich Informatik wurde am {3:MULTICHOICE_H:=15. Mai 1972#Richtig~11. Dezember 2020#leider Falsch~20. Februar 1979#leider Falsch}
Ausführlicheres Beispiel Lückentext

Ausführlicheres Beispiel Lückentext

16.3.8.5 Offizielle Dokumentation

Deutsch Englisch

16.3.9 K-Prim

K-Prim Aufgaben werden als Plugin auf dem Prüfungsmoodle nachgepflegt. Auf beiden Moodle können K-Prim-Aufgaben auch manuell entworfen werden. K-Prim stellt einen Ausweg aus der Multiple Choice Problematik dar. Multiple Choice Aufgaben können in K-Prim Form überführt werden. Natürlich können Aufgaben auch direkt als K-Prim entworfen werden.

16.3.9.1 K-Prim manuell erstellen

  1. Benutzen Sie den Fragetyp Beschreibung. Beschreibung Tragen Sie die konkrete Aufgabenstellung in die Beschreibung ein.
  2. Benutzen für Sie für Wahr/Falsch Fragen analog zu einer Antwortoption einer Multiple-Choice Aufgabe Wahr/Falsch Frage. Tragen Sie dort eine Antwortoption ein und legen Sie fest, ob diese zutreffend also wahr oder nicht zutreffend also falsch ist.
  3. Ordnen Sie die Beschreibung und die Wahr/Falsch Fragen auf einer Seite an.
  • Das Ergebnis sieht für Prüfungsteilnehmende wie folgt aus: K-Prim Aufgabe mit manueller Erstellungsmethode
  • In der Erstellungsansicht sollten die K-Prim Aufgaben wie folgt aussehen: K-Prim Aufgabe im Testinhalteditor

Sie können die K-Prim Aufgabe weiter verbessern indem Sie für die Antwortoptionen vertauschen lassen oder weitere Antwortoptionen einbauen, damit Aufgabe automatisch varriert wird.

  1. Erstellen Sie eine Kategorie für die K-Prim Aufgabe.
  2. Ordnen Sie alle Wahr/Falsch Fragen in die neue Kategorie ein.
  3. Legen Sie unterhalb der Beschreibung Zufallsfragen aus der Kategorie der K-Prim Aufgabe an mit der gewünschten Anzahl von Antwortoptionen. 1 Ordnen Sie die Beschreibung und die Zufallsfragen auf einer Testseite an.

Das Ergebniss sollte folgendem entsprechen: ![images/kprim/KPrim4.png)

16.3.9.2 K-Prim mit Fragetyp erstellen

KPrim Aufgabe ist noch nicht auf dem Prüfungsmoodle eingepfegt.

TODO KPrim Aufgabe ist noch nicht auf dem Prüfungsmoodle eingepfegt.

16.3.10 Alles oder Nichts Multiple Choice Aufgaben

Dier Fragetyp ist nur auf dem Prüfungsmoodle verfügbar.

Dieser Fragetyp nach APB Stand 01.10.2020 zulässig, wenn Sie die Anzahl der Antwortoption die zutreffend sind angeben, wenn die Aufgabe automatisiert ohne manuelle Nachbewertung angewendet werden soll. Wenn Sie keine Anzahl der zutreffenden Antwortoptionen in der Aufgabenstellung angeben, dann müssen Sie alle Einreichungen Nachbewerten, die keine beantwortet wurden, aber keine vollen Punkte geliefert haben. Hierbei müssen, dann Punkte vergeben für alle Einreichungen bei denen keine falschen Optionen gewählt wurden, aber richtige markiert wurden. Die zu vergebenden Punkte richten sich an den korrekt markierten Antwortoptionen.

Die eigentliche Anleitung folgt noch.

TODO: Screenshots einfügen; TODO eigentliche Anleitung

16.3.11 Berechnet Frage

Anleitung zum Erstellen einer “Berechnet” Frage in Moodle

16.3.11.1 Erstellen einer Kategorie

Moodle Fragensammlung

Moodle Fragensammlung

  • Bevor Sie ihrem Test eine Aufgabe hinzufügen, sollten Sie eine Kategorie für die berechneten Aufgaben erstellen.
  • Drücken sie hierfür auf eines der Zahnräder an der rechten Bildschirmseite und navigieren Sie zum Reiter “Fragensammlung” und drücken Sie auf “Kategorien”

Moodle Kategorie hinzufügen

Moodle Kategorie hinzufügen

  • Scrollen Sie nun nach unten zu “Kategorie hinzufügen”
  • Bestimmen Sie mit “Übergeordnete Kategorie”, welcher Kategorie die neu erstellte Kategorie untergeordnet sein soll.
  • Sie müssen zusätzlich einen Namen hinterlegen.
  • Die Beschreibung ist optional.

16.3.11.2 Neue Frage anlegen

Moodle “Berechnet” Frage Auswahl

Moodle “Berechnet” Frage Auswahl

  • Nachdem ausgewählt wurde, eine neue Frage anzulegen wählen Sie den Punkt “Berechnet” aus
  • Drücken Sie auf “Hinzufügen”

Moodle Neue Frage anlegen

Moodle Neue Frage anlegen

  • Wählen Sie die passende Kategorie aus, für welche die Frage erstellt werden soll.
  • Legen Sie einen Titel für die Frage fest.
  • Erstellen Sie einen Fragetext.
    • Erstatzzeichen müssen in {} gesetzt werden (siehe Bild oben).
    • Achtung! Erstatzzeichen dürfen keine Leerzeichen enthalten.
    • Ersatzzeichen werden später durch zufällige Werte ersetzt.

16.3.11.3 Antwort hinterlegen

Moodle Antwort hinterlegen

Moodle Antwort hinterlegen

  • Schreiben Sie in das Feld für die Antwortformel die entsprechende Lösung mit den Erstatzzeichen in {} (siehe Bild oben).
  • Einfache Operatoren können einfach eingetragen werden. (z.B. +,-,*,/)
  • Achtung!! ^ darf nicht zum Potenzieren verwendet werden!
  • Für mathematische Funktionen (wie abs, sin, cos, usw.) klicken Sie hier.
  • Sie können mit dem gelben Knopf weitere mögliche Antworten hinterlegen.
  • Achten Sie darauf, dass mindestens eine der Antwortmöglichkeiten mit 100% Bewertet wird.

16.3.11.3.1 Maßeinheiten (optional)
Moodle Maßeinheiten

Moodle Maßeinheiten

  • Sie können mit “Verwendung der Maßeinheiten” festlegen, ob Maßeinheiten bewertet werden oder nicht.
  • Für den Fall der Bewertung, können Sie Einheiten mit Faktoren hinterlegen (siehe Bild oben).

16.3.11.3.2 Mehrfachversuche(optional)
Moodle Mehrfachversuche

Moodle Mehrfachversuche

  • Bei Mehrfachversuchen können zudem Punkte abgezogen werden.
  • Außerdem können Hinweise hinterlegt werden, die nach einer Fehlerhaften Eingabe angezeigt werden.
    (Hinweis 1 nach 1. Versuch usw.)

Warnung: Beim verschieben der berechneter Aufgaben zwischen Kursen oder Kategorie, kann es zu Fehlern kommne, weil die Datenbank für die berechneten Werte nicht korrekt mitübertragen wurde.

Empfehlung: Berechnete Aufgaben direkt im der vorgesehenen Kategorie und Kurs erstellen, um eventuellen Import/Export Porblemen vorzuebeugen nach Möglichkeit

  • Wenn sie mit ihren Einstellungen fertig sind, drücken Sie “Änderungen speichern”.
  • Der Knopf befindet sich am unteren Ende der Seite

16.3.11.4 Datensatzeinstellungen

Moodle Datensatzeinstellungen

Moodle Datensatzeinstellungen

  • Sie haben bei den Erstatzzeichen die Wahl einen privaten Wertebereich zu verwenden oder einen gemeinsamen Bereich zu verwenden.
  • Der gemeinsame Bereich empfiehlt sich, wenn viele Aufgaben mit ähnlichen Formeln verwendet werden sollen.
  • Zudem besteht die Möglichkeit die Werte zu synchronisieren.
  • z.B. für eine Aufgabe in der aus dem Radius erst der Umfang berechnet werden muss und dann die Fläche eines Kreises.
  • Achtung! Die Frage muss im selben Katalog sein.

Moodle Datensatz Ersatzwerte

Moodle Datensatz Ersatzwerte

  • In diesem Bereich können Sie Wertebereiche für die verschiedenen Ersatzzeichen eingeben um daraus automatisch Datensätze erzeugen zu können.

Moodle Datensatz bearbeiten

Moodle Datensatz bearbeiten

  • Wählen Sie eine der unteren beiden Optionen bei Weiteren “Eintrag hinzufügen”
  • Wählen Sie nun die Anzahl an Datensätzen aus, die generiert werden sollen und drücken Sie auf “Hinzufügen”
  • Max. Anzahl Datensätze: 100
  • Drücken sie nun auf “Änderungen speichern”

Warnung: Beim Verschieben der berechneten Aufgaben zwischen Kursen oder Kategorien, kann es zu Fehlern kommen, weil die Datenbank für die berechneten Werte nicht korrekt mit übertragen wurde.

Empfehlung: Berechnete Aufgaben nach Möglichkeit direkt in der vorgesehenen Kategorie und Kurs erstellen, um eventuellen Import/Export Problemen vorzubeugen.

16.3.11.5 Offizielle Dokumentation

HRZ FAQ
Deutsch
Englisch

16.3.12 Berechnet Multiple-Choice

Anleitung zum Erstellen einer “Berchnet Multiple-Choice” Frage in Moodle

16.3.12.1 Neue Frage anlegen

Moodle “Berechnet-MC” Frage Auswahl

Moodle “Berechnet-MC” Frage Auswahl

  • Nachdem ausgewählt wurde, eine neue Frage anzulegen wählen Sie den Punkt “Berechnet Multiple-Choice” aus
  • Drücken Sie auf “Hinzufügen”

Moodle Neue Frage anlegen

Moodle Neue Frage anlegen

  • Wählen Sie die passende Kategorie aus, für welche die Frage erstellt werden soll.
  • Legen Sie einen Titel für die Frage fest.
  • Erstellen Sie einen Fragetext.
    • Erstatzzeichen müssen in {} gesetzt werden (siehe Bild oben).
    • Achtung! Erstatzzeichen dürfen keine Leerzeichen enthalten.
    • Ersatzzeichen werden später durch zufällige Werte ersetzt.

16.3.12.2 Antwortmöglichkeiten hinzufügen

Moodle Antwort hinterlegen

Moodle Antwort hinterlegen

  • Schreiben Sie in das Feld für die Antwortformel die entsprechende Lösung mit den Erstatzzeichen in {=…} (siehe Bild oben).
  • Einfache Operatoren können einfach eingetragen werden. (z.B. +,-,*,/)
  • Für mathematische Funktionen (wie abs, sin, cos, usw.) klicken sie hier.
  • Achten Sie darauf, dass mindestens eine der Antwortmöglichkeiten mit 100% bewertet wird.
  • Sie müssen darüber hinaus auch noch falsche Antworten hinterlegen (z.B. falsche Formel).

16.3.12.3 Mehrfachversuche

Moodle Mehrfachversuche

Moodle Mehrfachversuche

  • Bei Mehrfachversuchen können zudem Punkte abgezogen werden
  • Außerdem können Hinweise hinterlegt werden, die nach einer fehlerhaften Eingabe angezeigt werden.
    (Hinweis 1 nach 1. Versuch usw.)
    Optional kann die falsche Antwort entfernt werden.

  • Wenn Sie mit ihren Einstellungen fertig sind, drücken Sie “Änderungen speichern”
  • Der Knopf befindet sich am unteren Ende der Seite

16.3.12.4 Datensatzeinstellungen

Moodle Datensatzeinstellungen

Moodle Datensatzeinstellungen

  • Sie haben bei den Erstatzzeichen die Wahl einen privaten Wertebereich zu verwenden oder einen gemeinsamen Bereich zu verwenden.
  • Der gemeinsame Bereich empfiehlt sich, wenn viele Aufgaben mit ähnlichen Formeln verwendet werden sollen.
  • Zudem besteht die Möglichkeit die Werte zu synchronisieren.
  • z.B. für eine Aufgabe in der aus dem Radius erst der Umfang berechnet werden muss und dann die Fläche eines Kreises.
  • Achtung! Die Frage muss im selben Katalog sein.

Moodle Datensatz Ersatzwerte

Moodle Datensatz Ersatzwerte

  • In diesem Bereich können Sie Wertebereiche für die verschiedenen Ersatzzeichen eingeben um daraus automatisch Datensätze erzeugen zu können.

Moodle Datensatz bearbeiten

Moodle Datensatz bearbeiten

  • Wählen Sie eine der unteren beiden Optionen bei Weiteren “Eintrag hinzufügen”
  • Wählen Sie nun die Anzahl an Datensätzen aus, die generiert werden sollen und drücken Sie auf “Hinzufügen”
  • Max. Anzahl Datensätze: 100
  • Drücken sie nun auf “Änderungen speichern”

Warnung:
Beim verschieben der berechneter Aufgaben zwischen Kursen oder Kategorie, kann es zu Fehlern kommne, weil die Datenbank für die berechneten Werte nicht korrekt mitübertragen wurde.\ Empfehlung:
Berechnete Aufgaben direkt im der vorgesehenen Kategorie und Kurs erstellen, um eventuellen Import/Export Porblemen vorzuebeugen nach Möglichkeit

16.3.12.5 Offizielle Dokumentation

Deutsch Englisch

16.4 Stack Plugin für Moodle

  • System for Teaching and Assessment using a Computer algebra Kernel.

  • Plugin für Moodle und ILIAS (Sangwin, 2013)

  • Neuer Fragetyp mit Anbindung an Computer-Algebra-System Maxima

  • Ermöglicht offenes Antwortformat mit automatischer Auswertung mathematischer Ausdrücke und Möglichkeit der Randomisierung
    Beispielaufgabe

  • Individuelles Feedback und Vergabe von Teilpunkten

  • Gibt Möglichkeiten auf typische Fehler hinzuweisen
    Beispielfeedback

  • Ermöglicht Studierenden selbstständig das Wiederholen und Vertiefen von Übungsaufgaben mit Feedback

Vollständige Präsentation Offizielle Moodle Dokumentation (deutsch) Offizielle Moodle Dokumentation (englisch)